Theater zum Mitnehmen

2019 | Der Horla

Eine Reinterpretation der Erzählung von Guy de Maupassant

Mit poetischer Leichtigkeit beschreibt Guy de Maupassant in seiner Erzählung „Le Horla“ den psychischen Verfall eines Menschens: Ausgelöst durch ein unerklärliches Ereignis gerät er in einen inneren Konflikt zwischen seinem wissenschaftlichen Verstand, seiner Emotionalität und seinem spirituellen Glauben. Er bricht dabei förmlich „auseinander“, wird aus seiner gewohnten Bahn geworfen und zum Äußersten getrieben.
Das Theater zum Mitnehmen bringt den 132 Jahre alten Text in die Gegenwart und stellt den Kampf um die Individualität in den Vordergrund. 3 Menschen – repräsentativ für die individuellen Anteile - erleben zwar dasselbe, aber verarbeiten und kämpfen auf ihre Art um die Erhaltung ihrer geistigen Gesundheit.

Die Fakten: 
7-8 Aufführungen im Juli & September 2019 geplant
3 Schauspielerinnen, 1 Musikerin
Ein Team von derzeit 7 jungen Frauen

1,5 h Aufführungszeit
Locations sind abwechselnd und sowohl indoor als auch outdoor. TBA!
Pro Stück etwa 40-70 Gäste
Mobile Bühne von ca. 10 m2. 
Technik, Bühne, Ton wird von uns mitgenommen.

REGIE/DRAMATURGIE - Maria Ketscher
BÜHNEN - Caroline Wiltschek
PRODUKTION & MARKETING - Tanja Bachheimer, Stefanie Früholz
MIT - Christina Kiesler, Johanna König, Saskia Lermer


Die Schauspielerinnen

 

Johanna König

Geb. 1984 in Wien. Schauspielstudium am MUK Wien, danach festes Ensemblemitglied am Theater Regensburg (D). Weitere Engagements u.a. am Theater St. Gallen (CH), Theater Arche, Theater Drachengasse Wien. Seit 2013 arbeitet sie als Theater- und Tanzpädagogin in Schulen und Institutionen (zB WienXtra) in Wien und Umgebung und unterrichtet Tanz & Theater für Kinder. Sie wirkte in zahlreichen Kurzfilmen in Deutschland und Österreich und bei mehreren Hörspielen für den ORF, Bayerischen Rundfunk und NDR mit.


Saskia Lermer

Geb. 1967 in Nonnenhorn am Bodensee. Musikstudium in Salzburg, Wien und Rochester, NY; Schauspielausbildung in Wien; Ensemblemitglied des Kammerchor “KlangsCala”, des Barockorchester Salzburg “BOS”, der “Company Projekt 100”, des Theaterensemble “Drei-Sicht” und des Ensemble “le corps sonore poetique”. Sie arbeitet als Musikerin, Schauspielerin und Pädagogin.



Christina Kiesler

Geboren 1992 in Neunkirchen ( NÖ). Hat ihr Schauspielstudium in Wien absolviert. Bisherige Engagements waren u.a. im Theater Experiment, am Stadttheater Mödling, in der Scala Wien sowie laufend am Theater der Jugend. Mit der Band „Geschichten im Ernst“ hat sie antifaschistische Musiktheaterstücke über das Leben zweier Widerstandskämpfer auf diverse Kleinkunstbühnen in Österreich gebracht (Brick 5, Werkl im Goethehof, Lendpavillon Graz, Kunsthaus Muerz, uvm.). In ihrem eigenen Projekt „Gedankeninventur“ werden Texte aus der eigenen Feder auf die Bühne befördert und von der Musikerin Kim Gunia am Schlagzeug zerschlagen.